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Goldkeramik Kronen

War vor einigen Jahrzehnten die Vollgoldkrone die beste Möglichkeit einen zerstörten Zahn zu reparieren, so wurde es durch die technische Weiterentwickelung möglich, einen Goldzahn immer mehr zu verblenden.

Zuerst war nur die Außenwand mit weißem Kunststoff bedeckt. Später wurden die äußeren Höcker weiß verblendet, bis auch die gesamte Kaufläche verblendet und später auch die Innenseite metallfrei wurde. Mittlerweile haben Goldkeramikkronen nur mehr ein inneres Käppchen aus Gold. Außen sind sie bis auf einen winzigen Punkt rundherum metallfrei.

Bis vor kurzem hätte ich im Kaubereich aus Haltbarkeitsgründen nur diese Art der Kronen empfohlen. Seit einiger Zeit versorge ich mit gutem Erfolg auch in diesem Bereich Patienten mit Vollkeramikkronen.

Nach wie vor sind die Goldkeramikkronen der schulmedizinische Goldstandard (Goldstandard ist der Ausdruck für „beste Therapie“). Derzeit haben sie noch einen Vorteil gegenüber Vollkeramikkronen. Sie sind zahnschonender. Für eine richtige Goldkeramikkrone muss nicht so viel Zahn weggeschliffen werden wie für eine richtige Vollkeramikkrone.

Metall im Mund scheint in Verruf zu geraten. Hochgoldhaltige Legierungen sind selten allergen. Falls Zahntechniker auf Wunsche der Zahnärzte, bzw. der Patienten, allerdings billiges - also Spargoldlegierungen - verwenden, dann sind Probleme möglich. Besonders bei zahntechnischen Arbeiten aus China wurden Fälle bekannt, in denen sogar Blei zugesetzt war.

Ich habe allerdings noch nie Spargold, nickelhältige Legierungen oder ähnliches verwendet. Möglicherweise habe ich deswegen noch nie ein allergische Reaktion auf einen Werkstoff im Mund gesehen.

 Hier sind die 3 Grundformen von Kronen zu sehen. Von links nach rechts: Vollkeramikkrone, Goldkeramikkrone, Edelstahlkeramikkrone.  Üblicherweise haben Kronen ein inneres Käppchen aus Gold. Auf dieses wird die zahnfarbene Keramik, ähnlich dem emaillieren, aufgebrannt.
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