Dieses Leistungsspektrum biete ich gezielt zur Zuweisung an. Ich arbeite derzeit mit über 40 KollegInnen zusammen, welche fallweise besonders schwierige Wurzelbehandlungen an mich überweisen, die mit den üblichen Mitteln nicht oder nur sehr schwer behandelbar sind.
Nach der erfolgreichen Wurzelbehandlung werden die Patienten zur endgültigen Versorgung (z. B. mit Kronen oder Brücken) selbstverständlich wieder an Sie rücküberwiesen.
1. Zuweisung & Patienteninformation
Sollten Sie einen Patienten überweisen wollen, geben Sie ihm bitte – falls vorhanden – ein aktuelles Röntgen und eine Kurzinfo mit. Die Übermittlung ist gerne auch direkt per E-Mail möglich an: office@kaltzahn.at
Wichtige Information für Ihre Patienten (Kosten & Refundierung): Bitte informieren Sie den Patienten vorab, dass es sich bei meiner Behandlung um besondere Privatleistungen handelt, welche von der Krankenkasse nur teilweise refundiert werden.
Wir arbeiten bei komplexen endodontischen Eingriffen häufig auf Zuweisung von zahnärztlichen Kolleginnen und Kollegen. Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Behandlung um eine besondere Privatleistung handelt, welche von der Krankenkasse nur teilweise refundiert wird.
Als kurzer Auszug zur Orientierung: Die Behandlungen kosten je nach Anzahl der Wurzelkanäle (1 bis 4 Kanäle) pauschal zwischen € 1.768,– und € 2.792,–.
In dieser Pauschale sind sämtliche Behandlungstermine und Nebenleistungen der eigentlichen Wurzelbehandlung bereits komplett abgedeckt, sodass für Sie keine weiteren Nebenkosten entstehen.
Hinweis: OPG und DVT sind nicht im Behandlungshonorar beinhaltet und werden separat verrechnet.
Das ist in der Pauschale beinhaltet:
- Alle Behandlungstermine (inkl. Aufbereitungstermin von ca. 1,5 Stunden)
- Alle Einlagewechseltermine
- Alle Nebenleistungen wie Anästhesie und Röntgenkontrollen
- Digitale Längenmessung
- Aufbaufüllung in der Kontrastfarbe Weiß (wenn nötig inkl. Glasfaserstift)
- Fallweise eine provisorische Krone
- Röntgenologische Nachkontrolle (Kleinbild) nach 3, 6, 12 und 48 Monaten
2. Vorteile der Mikroskopzahnheilkunde
Frei nach Prof. Kims Lehrsatz: „See better, do better!“ Im Mikroskop erscheint die Pulpenkammer eines Molaren etwa so groß wie ein A5-Blatt Papier. Hier werden alle Anomalien sichtbar und somit auch behandelbar.
- Hohe Erfolgsquote: So gut wie immer finde ich in den Oberkiefer-Backenzähnen den 4. Kanal.
- Trepanation durch Kronen: Das Mikroskop bewährt sich hier besonders, vor allem bei den rückwärts gelegenen 7ern.
- Wurzelspitzenresektion (WSR): Die Zuweisung ist auch zur WSR möglich, die ich ebenfalls unter dem Mikroskop durchführe. Alle Probleme wie Längsfrakturen, ovale oder schlitzartige Kanäle werden behandelbar.
- Höchste Präzision: Über Saphirspiegel ist das Ergebnis der retrograden Aufbereitung mit Ultraschall (selbst der bukkalen Kanalwand) kontrollierbar. Die Wurzelspitzen können deshalb horizontal und nicht schräg abgetrennt werden.
- Minimalinvasiv: Der Zugang im Knochen ist minimalinvasiv. In der Front erfolgt der Zugang durch die Schleimhaut mittels Eskici-Schnitt.
3. Der genaue Ablauf der Wurzelbehandlung
Diagnostik & Aufklärung: Nach einer hochauflösenden 3D-Röntgenaufnahme des Zahnes und einer standardisierten Untersuchung erfolgt eine sehr ausführliche Aufklärung des Patienten.
Hauptbehandlung: Entscheidet sich der Patient für die Behandlung, starten wir meist in einer 2. Sitzung (Dauer: ca. 1,5 Stunden). Danach folgt eine variable Anzahl von Sitzungen für Spülungen und Einlagewechsel.
Sicherheitsstandards: Die Behandlung erfolgt stets unter Kofferdam. Es besteht eine verminderte Instrumentenfrakturgefahr durch die ausschließliche Verwendung neuer Feilen und Reamer. Aufbereitung (wenn sinnvoll und möglich) bis ISO 35/04 oder höher. Es erfolgt ausschließlich eine digitale Längenmessung.
Desinfektion & Füllung: Die Kanalwände werden von der Schmierschicht befreit, gespült, steril getrocknet. Die Füllung erfolgt derzeit mit EndoRez.
Aufbau: Die Kavität wird nach einem Kontrollröntgen sandgestrahlt, desinfiziert und adhäsiv mit einer Aufbaufüllung in der Kontrastfarbe Weiß (bei Bedarf mit Glasfaserstiften) versorgt. Diese weiße Aufbaufüllung erleichtert Ihnen später die Weiterbehandlung enorm – selbst Disilikatkronen sind ohne kosmetische Kompromisse möglich.
Versorgung im Seitenzahnbereich: Hier werden die Zähne grundsätzlich mit Kronen versorgt, da dies die Erfolgsrate um 30 % erhöht. Die Patienten verlassen uns daher meist mit einem Kronenbeschliff (Stufe für Keramikkronen) und einer provisorischen Krone, die auf dem adhäsiv versiegelten Zahn provisorisch zementiert wird.
Bestehende Versorgungen: Bestehende Kronen und Brücken werden möglichst belassen, auch wenn das für mich einen höheren Behandlungsaufwand bedeutet. Sie werden adhäsiv verschlossen und benötigen üblicherweise keine weitere Behandlung.
Rücküberweisung: Damit ist die Behandlung bei uns beendet. Der Patient wird – inklusive einer Motivation und Behandlungsaufklärung durch mich – wieder an Sie als Zuweiser zur endgültigen Versorgung rücküberwiesen.